Mittel für European Medical School kommen – SPD setzt sich gegen Koalitionspartner durch

Die Oldenburger SPD-Landtagsabgeordneten Hanna Naber und Ulf Prange begrüßen die heutigen Meldungen aus Hannover. „Wir freuen uns sehr, dass das notwendige Geld für die European Medical School bereitgestellt wird. Damit sichern wir langfristig die Zukunft der Universitätsmedizin in unserer Stadt und stärken nachhaltig unsere ganze Region“, erklären die SPD-Politiker heute in Hannover.
Zusätzlich zu den bereits zugesicherten Mitteln mit einem Finanzvolumen von 40 Millionen Euro, welche aus dem Haushalt des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur bereitgestellt werden, will das Land im kommenden Doppelhaushalt 2022/2023 weitere 40 Millionen Euro zur Verfügung stellen.
Es sei äußerst bedauerlich, dass der Koalitionspartner im Land so lange Zeit eine Einigung über die Zukunft der EMS blockiert habe. „Ich bin unserem Ministerpräsidenten Stephan Weil dankbar dafür, dass er die European Medical School zur Chefsache erklärt und sich für den Standort Oldenburg eingesetzt hat. Im heutigen Koalitionsausschuss konnte so ein wichtiger Knoten zerschlagen und die Blockadehaltung der CDU-Minister gelöst werden! “, so die SPD-Politikerin und kommissarische Generalsekretärin der SPD, Hanna Naber.

„Mit den Haushaltsmitteln erhält die Universität die dringend benötigte Planungssicherheit.“, zeigt sich Prange erfreut. „Unser Dank gilt allen, die sich für den Ausbau der Universitätsmedizin eingesetzt haben. Dass sich viele Akteure aus Stadt und Region geschlossen für den Ausbau eingesetzt haben, hat der Debatte in Hannover Rückenwind gegeben“, so Prange weiter.

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